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PC-Praxistipps für Senioren & Späteinsteiger vermittelt Basiswissen und zeigt praxisnah, wie man Schritt für Schritt die Funktionsweise des Computers erlernen und ganz leicht anwenden kann. Mit diesem werbefinanzierten  E-Mail- Newsletter erhalten Sie 1 x pro Woche kostenlos Einblick in das Computer-wissen.

  

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Wir stellen Ihnen die Top-Bestseller des Fachverlages für Computerwissen speziell für Senioren vor. 

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+++++++++ Vorwort der Ausgabe 10 +++++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor gefälschten Online-Shops, so genannten
„Fake-Shops“, haben wir immer wieder gewarnt:
Betrüger richten dabei Internet-Shops ein, die mit Ausnahme der sagenhaft
günstigen Preise kaum von seriösen Shops zu unterscheiden sind. Die, die dort eingekauftund bezahlt haben, erhalten jedoch keine Ware. Die Internetseite wird nachein paar Tagen wieder geschlossen, Ihr Geld – wenn Sie dort eingekauft haben sollten– ist auf Nimmerwiedersehen verloren.

Fatal daran ist, dass Fake-Shops seit einigen Wochen auch verstärkt auf Amazon ihr Unwesen treiben. Da werden verschiedenste Geräte zu einem Viertel der üblichen Marktpreise angeboten. Bei der Bezahlung bekommen Sie dann die Aufforderung, nicht die Amazon-Bezahlfunktion zu nutzen, sondern den Betrag dem Händler direkt zu überweisen. Doch ist das Geld erst vom Konto, ist es futsch. Die Ware erhalten Sie niemals. Amazon lehnt – da Sie sich nicht exakt an deren Regeln gehalten haben und Ihr Geld an Amazon vorbeibezahlt haben – jegliche Haftung ab.

Doch Amazon bietet noch mehr Überraschungen: Auf der Suche nach einem Artikel tauchen immer häufiger Angebote auf, die das gewünschte (Marken-)Produkt zu sensationell günstigen Preisen liefern. Sie bekommen auch tatsächlich Ware geliefert – nur nicht den bestellten Artikel. Stattdessen erhalten Sie ein äußerst minderwertiges Produkt, das mit dem angebotenen Artikel oft kaum etwas zu tun hat und schon auf den ersten Blick als billiges Plagiat zu erkennen ist. Bei dem Versuch, mit dem Händler Kontakt aufzunehmen, werden Sie feststellen, dass er in Fernost sitzt, keine Kontakt
daten verfügbar sind und Sie keine Chance haben, ihn zu erreichen. Auch in diesem Fall brauchen Sie nicht mit der Unterstützung durch Amazon zu rechnen.

Es hat den Anschein, dass weder gegen Fake-Shops noch gegen Plagiatsanbieter mit fehlenden Kontaktdaten etwas unternommen wird. Amazon gibt vor, sich selbst nur als Marktplatz zu sehen. Die Kunden seien schließlich selbst schuld, wenn Sie auf so eine Masche hereinfallen. Zugegeben, wer sich einbildet, das Original-Gerät eines Mar kenherstellers zu weniger als der Hälfte des üblichen Preises erwerben zu können, ist in der Tat nicht ganz unschuldig – gehört doch die Kontrolle des Lieferanten auch zur Pflicht des Käufers. Schließlich würden Sie solche Produkte einem fliegenden
Händler auf dem Flohmarkt ebenfalls nicht abkaufen. Dennoch finde ich es ärger -lich, dass Amazon „Falschspieler“ nicht konsequent aus dem eigenen Shop verbannt. Die schnelle Provision scheint da wichtiger zu sein.

Meine Empfehlung? Gerade in der Weihnachtszeit steigt die Anzahl der Schnäppchen- Angebote beim Online-Einkauf. Schnäppchen sind klasse, aber wenn sie zum Super-Schnäppchen avancieren, heißt es: Finger weg! Prüfen Sie beim Kauf grundsätzlich, wer der Verkäufer ist. Rufen Sie ihn an und stellen Sie – wie beim Kauf im Fachhandel – Fragen zum gewünschten Produkt. Nur wer den Artikel auch wirklich verkauft, kann Ihnen darauf antworten.

Erfolgreiche (Weihnachts-)Einkäufe im Einzelhandel und im Internet wünscht Ihnen


Markus Hahner
Chefredakteur

+++++++++ Vorwort der Ausgabe 9 +++++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was
erzählen“ – das wusste schon der Dichter Matthias Claudius im 17. Jahrhundert. Was er vermutlich seinerzeit nicht ahnte, war,dass heutzutage schon die Reisevorbereitung für unvergessliche Momente sorgen kann. Dabei fing alles mit dem Kauf eines neuen Koffers so harmlos an.

Beim Packen für ein mehrtägiges Seminar im Ausland stellte sich heraus, dass alle in unserem Haushalt vorhandenen Koffer nicht groß genug waren. Also ging es flugs ins passende Fachgeschäft, in dem ich sogar vom Besitzer persönlich beraten wurde. Zwar ist ein Koffer für mich nur irgendein Behälter, der meine Siebensachen sicher von A nach B transportieren soll. Bei dem rauen Umgang, dem Koffer bei Flugreisen ausgesetzt sind, habe ich mich nach ausführlicher Beratung und Begutachtung für ein stabiles und somit auch deutlich teureres Modell entschieden.

Was mich wunderte, war der Preisunterschied von rund 60 Euro bei zwei für mich auf den ersten Blick baugleichen Modellen. Darauf angesprochen, bekam ich den Hinweis, dass das teurere Modell über eine eingebaute Anzeige für den „Tag“ (sprich Täg) verfügt. Der Koffer bekommt am Flughafen nicht mehr die Banderole mit dem Barcode (= „Tag“) angeklebt, sondern wird „programmiert“, sodass die Daten auf der Kofferanzeige erscheinen. Zwar wird diese Technik bislang erst von der Lufthansa unterstützt, weitere Fluggesellschaften werden aber sicher schnell folgen, da sich bei der Gepäckaufgabe viel Zeit sparen lässt.

Eine Anzeige im Koffer? Das musste ich unbedingt haben – für neue Technik bin ich ja schon berufsbedingt immer zu haben. Zuhause habe ich mich natürlich sofort mit dem Koffer intensiv beschäftigt. Zur Programmierung der Anzeige wird ein Tablet-Computer oder ein Smartphone mit einem entsprechenden Programm, einer sogenannten „App“, benötigt.

Nach ihrer Installation folgte die nervige Registrierung beim Anbieter. Einmal mehr wurden meine persönlichen Daten abgefragt – und das alles für einen Koffer! Raten Sie mal, was nach der Installations- und Registrierungsprozedur folgte? Ich konnte es nicht fassen: Mein neuer Koffer wollte ein Update! Genügt es nicht, dass alle PCs und sonstigen Geräte um mich herum ständig Updates fordern?

Ich musste also das Update mit dem Tablet-Computer herunterladen und per Funkverbindung an den Koffer übertragen. Dann war er zufrieden, und ich konnte nach dem Web-Check-in zuhause gleich den Tag an den Koffer senden. Hoffentlich will er unterwegs keine Updates, wenn ich den Tag für die Rückreise übertragen möchte.
Obwohl, ich kann ja jederzeit die Anzeige ausschalten und auf die klassische Klebe- Banderole zurückgreifen.
Zum Glück benötigen Sie zum Lesen dieser Ausgabe keine Updates und können sofort loslegen. Viel Spaß wünscht Ihnen


Markus Hahner

+++++++++ Vorwort der Ausgabe 8 +++++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,


„Willkommen im Internet“ – so kommentierte
mein Sohn recht nüchtern meine E-Mail, in
der ich ihm mitteilte, endlich über einen DSL-50-Anschluss zu verfügen. Seit Frühjahr 2016 wurden von der Deutschen Telekom in unserer Stadt Schritt für Schritt die Internetverbindungen auf den neuesten Stand gebracht. Da mir meine DSL-16-Verbindung zu langsam schien, war ich über den Ausbau hocherfreut. Denn der Wert von 16.000 Kbit/s wurde in der Praxis leider nie erreicht, ich konnte die Daten bestenfalls mit einer Übertragungsarte von 10.000 Kbit/s empfangen.

Wie sich bei dem Telefonat mit dem Telekom-Mitarbeiter herausstellte, konnte ich in dem von mir gewählten Paket „nur“ DSL 50 – sprich 50.000 Kbit/s – erhalten. Da die auch tatsächlich bei mir ankommen sollten, war das mehr als genug. Der Wechsel vor ein paar Wochen klappte reibungslos, jetzt konnte ich endlich auch größere Datenmengen ohne lange Wartezeit via Internet mit meinen Redaktionskollegen austauschen. Auch das Hochladen von Trainingsvideos auf meinen eigenen YouTube- Kanal ging fast zehn Mal so schnell.

Selbstverständlich hatte mein Sohn in seiner Wohnung schon lange einen so schnellen Anschluss, weshalb er meine große Freude nicht wirklich verstand. Die Geschwindigkeit war ja für ihn normal.


Die Geschichte ist – wie Sie sich denken können – aber noch nicht zu Ende. Denn vor ein paar Tagen gab es bei mir einen erneuten Tarifwechsel, bedingt durch das Zusammenfassen diverser Telekom-Verträge für Festnetz und Handy. Und jetzt besitze ich einen Vertrag, der auch DSL 100 unterstützt. Per E-Mail bekam ich die Mitteilung, dass der Vertrag ab heute in Kraft treten solle. Und tatsächlich, bei meiner Kontrolle heute Morgen konnte ich tatsächlich die vollen 100.000 Kbit/s messen. Um meine Begeisterung etwas zu verdeutlichen: Benötigte ich mit meinem alten DSL-16-Anschluss noch fast zehn Minuten, um den Inhalt einer CD aus dem Internet zu übertragen, so ist das jetzt in rund 40 Sekunden erledigt. Besonders beeindruckend ist aber das Versenden von großen Datenmengen: Was früher mal eben eineinhalb Stunden dauerte, ist jetzt in sagenhaften vier Minuten fertig.

Wo ist der Haken? Die schnelle Verbindung hilft bei den meisten Internetseiten bislang nichts: Nur wenige Internetseiten können die Daten so schnell liefern, wie sie zu mir übertragen werden. Und so ist der Geschwindigkeitsvorteil weitgehendst auf den Datenaustausch beschränkt. Das habe ich heute den ganzen Tag intensiv getestet. Mein Resümee: Die langsamere Verbindung war für das normale Surfen gar nicht so schlecht wie ich dachte. Ob ich die schnelle Leitung wirklich gebraucht habe?

Viel Spaß beim Surfen mit langsamen oder scheinbar schnellen Verbindungen
wünscht Ihnen


Markus Hahner

+++++++ Vorwort der aktuellen Ausgabe +++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,

vielen herzlichen Dank! Mein Kollege Wolfgang Scheide und ich waren zwar abends auf der Rückfahrt todmüde, aber auch sehr glücklich, dass wir Ihnen den ganzen Tag über weiterhelfen konnten. Wie an dieser Stelle angekündigt, waren wir im April auf der Messe „Die 66“ in München im Einsatz. Eine erstaunliche Messe, auf der laut Veranstalter alles Wesentliche für die Generation „50 Plus“ angeboten wurde. Was wir – auch wenn wir nur wenig Zeit hatten, uns auf der Messe umzusehen – bestätigen können.

Begonnen hatte der Messetag für uns gleich mit einem Vortrag, den wir zum Thema „Windows 10“ hielten. Wolfgang Scheide und ich waren positiv überrascht, dass der Seminarraum mit über 250 interessierten Teilnehmern voll war. Wir bedauern sehr, dass einige keinen Platz mehr fanden! Es wurde uns schon wohlweislich der größte Seminarraum auf der Messe zur Verfügung gestellt, mehr war leider wirklich nicht drin. Anschließend ging es am Stand von PC-Wissen für Senioren weiter, hier waren wir bis Messeende fast ununterbrochen mit Ihnen im Gespräch. Da wir auch viel Computer-Hardware im Gepäck hatten, ließen sich alle Fragen nicht nur in der Theorie, sondern auch direkt am PC beantworten. Ganz gleich, ob es um Windows 10, 8.1, 7, Office-Programme, Tablets, Digitalkameras, iPad, WLAN, USB-Probleme oder Smartphones ging: Es blieb keine Frage offen.

Auf diesem Weg nochmals vielen Dank an alle, die uns besucht haben! Für Ihre vielen Anregungen, die zahlreichen netten Gespräche, Ihr Lob und natürlich Ihre Geduld, wenn mal wieder besonders viel am Messestand los war und Sie einige Minuten warten mussten.

Übrigens: Wir hatten Ihnen versprochen, uns in PC-Wissen für Senioren den besonders häufig gestellten Windows-10-Fragen anzunehmen. Eine der Fragen, die in fast jedem Gespräch gestellt wurde, war: „Wenn mir Windows 10 nicht gefällt, wie aufwändig ist es dann, wieder zu meiner bislang genutzten Windows-Version zurückzukehren?“

Bereits auf der Messe konnten wir hier Entwarnung geben; die ausführliche Antwort und eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in dieser Ausgabe in Beitrag W 190 – „Windows 10: Zurück zur Vorgänger-Version“. Neuer Drucker, neues Glück? Das hat nicht nur bei uns in der Redaktion in der Vergangenheit leider nicht immer geklappt. Bei unzähligen Tests hatten wir in der Vergangenheit immer wieder Probleme bei der Druckertreiber-Installation. Also haben wir uns auf die Suche gemacht, warum die angeblich so problemlose Installation des neuen Druckers fehlschlägt. Und siehe da: Nicht der neue Drucker, sondern alte Dateien und Treiber waren daran schuld. Die sind aber so gut versteckt, dass Sie an den entsprechenden Stellen nie im Leben suchen würden. Wie es dennoch klappt, zeigen wir Ihnen im Beitrag D 675 – „Drucker: Vor der Neuinstallation PC aufräumen“.

 

Viel Spaß mit Ihrem PC und mit den praktischen Tipps aus PC-Wissen für Senioren wünscht Ihnen

Markus Hahner
Chefredakteur

+++++++++ Vorwort der Ausgabe 7 +++++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,

Gemütlich auf dem Sofa sitzen, das Fotoalbum mit Bildern aus längst vergangenen Zeiten auf dem Schoß, Seite für Seite in Erinnerungen schwelgen – ein fantastischer Gedanke! Ich liebe es bis heute, Bild für Bild vergessen geglaubte Details wiederzuentdecken, erinnere mich noch genau an die Situation, in der das Bild entstanden ist, wie der Kuchen geschmeckt hat oder wie in dem Wald die Sonnenstrahlen durch die Baumkronen blitzten.

Wenn ich unsere Fotoalben durchschaue, fällt eines auf: 1997 ist plötzlich Schluss. Keine weiteren Alben, keine Erinnerungen.Warum?Weil ich in diesem Jahr meine erste Digitalkamera kaufte und den alten Fotoapparat ausmusterte. Demnach gibt es seit dieser Zeit auch keine Papierabzüge mehr, die denWeg in ein Fotoalbum hätten finden können.

In den Anfangstagen der Digitalfotografie war es ein teures Hobby, die digitalen Bilder belichten zu lassen – die Preise für die Fotos waren doppelt so teuer wie die für herkömmliche Abzüge. Nur wenige Fotofachgeschäfte konnten mit digitalen Bildern auf einer Diskette oder einem Speicher-Chip überhaupt etwas anfangen.

Ausdrucke auf dem eigenen Farbtintenstrahldrucker erstellen? Die Druckqualität der damaligen Modelle war alles andere als berauschend – verglichen mit den Fotos aus den Labors war ein gedrucktes Bild eher eine „Pixelwüste“. Und zu guter Letzt war die Standardtinte nicht lichtecht, selbst im Album verloren die Bilder schnell an Brillanz.Was mit den unzähligen Fotos passiert ist, die ich seither aufgenommen habe? Sie schlummern alle fein säuberlich archiviert auf der Festplatte meines PCs und – da sie mir sehr wichtig sind – zusätzlich in Form mehrerer Datensicherungen auf USB-Festplatten.

Doch mit dem „albumlosen“ Zustand der vergangenen Jahre ist jetzt Schluss. Denn erst vor Kurzem habe ich über ein Fotoalbum gestaunt, das meine Mutter zum Geburtstag bekam: perfekt gestaltet, durch nützliche Zusatzinformationen wie Datum, Ortsangaben oder sogar kurze Anekdoten ergänzt – so sehen also heute Fotoalben aus. Hochwertig gedruckt, als Buch mit festem Umschlag oder als einfache Broschüre gebunden, werden solche Fotoalben auch locker die nächsten Jahrzehnte überleben und viel Freude bereiten.

Doch wie kann ich Fotobücher – so heißen die Fotoalben jetzt – selbst erstellen? Welche Gestaltungskenntnisse benötige ich, damit auch ich ein solches Fotobuch in den Händen halten kann? Die Antwort ist überraschend einfach, weil pfiffige Fotobuch-Hersteller inzwischen tolle Lösungen parat haben, mit denen sich im Handumdrehen wunderschöne Fotobücher erstellen lassen.

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Keinesfalls, wie Sie sich in dieser Ausgabe im Beitrag „F 687 – Fotobuch mit CEWE-Software erstellen“ vergewissern können. Denn selbstverständlich haben wir unsere Erfahrungen für Sie ausgewertet und eine einfache Anleitung zusammengestellt, mit der Sie in kürzester Zeit Ihr eigenes Fotobuch anfertigen. Für Sie selbst als Erinnerung oder als Geschenk für Freunde und Verwandte.

Die besten Grüße aus der Redaktion

Markus Hahner                                                               
Chefredakteur                                                                 

+++++++++ Vorwort der Ausgabe 6 +++++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,

Es muss irgendwann um das Jahr 1990 gewesen sein, als ich meine erste eigene E-Mail-Adresse bekam. Das Internet in der heutigen Form war damals noch nicht vorhanden, entsprechend handelte es sich bei meiner E-Mail-Adresse auch um eine Adresse des amerikanischen Anbieters „Compuserve“. Damit konnte ich alle Mitglieder, die über einen (kostenpflichtigen!) Compuserve-Zugang verfügten, elektronisch erreichen. Einige Jahre später wurde das Compuserve-Netzwerk an das Internet angeschlossen, was meine Kommunikationsmöglichkeiten enorm erweiterte.Der Zugang zum Compuserve-Netz erfolgte wie damals üblich per analogem Modem: Meine Nachricht wurde in Tonsignale umgewandelt, an den Empfänger übermittelt und dort wieder in elektronische Daten zurückverwandelt. Dieser Vorgang ging sehr schleppend vonstatten, das Versenden von Anhängen wie Bilder oder PDFDateien (die es tatsächlich damals auch schon gab) machte keine große Freude.

Und heute, im Jahr 2014? Erfolgt der Versand meiner E-Mails dank DSL, Kabel-Anschluss oder schneller Handy-Verbindung in rasantem Tempo. Auch der Versand von Anhängen ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Ich habe gerade nachgeschaut: Fast jede dritte E-Mail in meinem Postfach verfügt über einen Anhang. Geblieben ist aber noch immer die Art und Weise, wie ich eine E-Mail schreibe: Zuerst teile ich meinem E-Mail-Programm mit, dass ich eine neue Nachricht schreiben möchte. Danach trage ich die Empfängernamen ein oder suche sie aus einer Liste aus. Weiter geht es mit dem Betreff, bevor ich endlich die eigentliche Nachricht schreibe.

Zum Schluss ein Klick auf die Senden-Schaltfläche – und ab geht die Post. Zum Glück werden seit Anfang des Jahres die elektronischen Nachrichten bei fast allen E-Mail-Anbietern auf dem Transport zwischen dem eigenen PC und den Computern des Anbieters verschlüsselt. Die meisten Anwender mussten hierzu die unter dem Begriff „SSL“ bekannte Verschlüsselung nachträglich aktivieren. Sie haben aber nach wie vor keinen Einfluss darauf, wie der Transport bei der Weiterleitung zwischen den E-Mail-Anbietern selbst erfolgt.Und zu guter Letzt fehlt immer noch ein wirksames Mittel gegen den Empfang unerwünschter Werbenachrichten. Die als „Spam“ bezeichneten Nachrichten gab es übrigens auch schon bei Compuserve.

Um den E-Mail-Datenaustausch sicher und der Papierpost ebenbürtig zu machen, hat sich sogar das Europa-Parlament eingeschaltet und den nationalen Regierungen vorgeschrieben, entsprechende Dienste zu initiieren. In Deutschland ist so die DE-Mail entstanden, die von Behörden wie dem BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) und entsprechenden E-Mail-Anbietern als Eier legende Wollmilchsau gelobt wird. Hält das aktuelle Angebot das Versprechen? Das Ergebnis unserer Recherche finden Sie in dieser Ausgabe im Beitrag „E 420 – De-Mail contra E-Mail: Sicherheit und Kosten im Vergleich“.

Die besten Grüße aus der Redaktion

Markus Hahner                                                               
Chefredakteur                                                                 

+++++++++ Vorwort der Ausgabe 5 +++++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Was ist eigentlich…?“ – mit diesen drei Worten begann Herr Thäter aus Fürth
neulich das Gespräch in der Redaktionssprechstunde von PC-Wissen für Senioren. Warum ich das noch so gut in Erinnerung habe? Seine Frage und die anschließende Diskussion haben mich intensiv ins Grübeln gebracht.

Wir werden tagtäglich mit so vielen Begriffen und Fremdwörtern bombardiert, dass es einfach unmöglich ist, alle zu kennen und die Zusammenhänge lückenlos zu erfassen. Besonders wenn es sich dabei um Fachbegriffe handelt, die erst im Zusammenhang verständlich werden.
Nun steht in jedem gut sortierten Haushalt ein Lexikon, doch das ist im Internet-Zeitalter oft nicht mehr auf dem neusten Stand. 

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+++++++++ Vorwort der Ausgabe 4 +++++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Krasse Sicherheitslücke“, „Riesige Sicherheitslücke“, „Gefährliche 
Sicherheitslücke“ oder Ähnliches titelten in den letzten Wochen die Gazetten quer durch den Blätterwald. Frei nach dem Motto „Ersetzt immer mehr Meinung immer weniger Ahnung?“ wurde munter drauflosgeschrieben.

Sicherheit ist gerade in Mode, verkauft sich dank der Spionage-Veröffentlichungen sehr gut, also nichts wie ran an den Speck. Erlaubt ist, was auffällt und für Leser sorgt. Journalistische Sorgfaltspflicht? Wer wird es schon so genau nehmen, eine Richtigstellung lässt sich immer noch veröffentlichen.

Ganz unten auf der Internetseite, dort wo sie am wenigsten auffällt oder bei gedruckten Publikationen irgendwo im Innenteil versteckt. Um was es bei den Meldungen ging? 

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+++++++++ Vorwort der Ausgabe 3 +++++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,

Frei nach „Es war die Nachtigall und nicht die Lerche“ bin ich geneigt zu formulieren: „Die 465 war’s und nicht die 995.“
Doch egal wie ich es auch drehe und wende und ob ich versuche, mich mit
Shakespeares Worten herauszureden: Es wird nicht besser, falsch ist nun mal falsch.
Und so muss ich gestehen, dass bei T-Online für die gesicherte Datenübertragung die Serverportnummer für den Postausgang (SMTP) „465“ lautet und für den Posteingang (POP3) der Wert „995“ einzutragen ist. Zu meinem großen Bedauern sind in der letzten Ausgabe 2/2014 von PC-Wissen für Senioren im Beitrag E 640 auf der Beitragsseite 14 die Werte in der Tabelle genau andersherum aufgeführt.
Der Fehlerteufel hat hier ganz subtil zugeschlagen, denn in den umfangreichen Übersichten auf Seite 10 und 11 sind alle Werte korrekt. Lediglich beim Sonderfall „T-Online“ ist mir der Zeilendreher passiert. Fatalerweise hat sich der Fehler auch vor allen Korrektoren – und das sind bei PC-Wissen für Senioren durch das ausgeklügelte Gutachter-System eine ganze Menge Hände, durch die jeder Beitrag, angefangen vom Rohkonzept bis hin zum fix und fertigen Beitrag, durchläuft – perfekt versteckt.

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+++++++++ Vorwort der Ausgabe 2 +++++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,

Es fällt mir zunehmend schwerer, mir Telefonnummern zu merken. Die alten
Nummern aus meiner Jugend kann ich nach wie vor im Schlaf aufsagen: die Rufnummer meiner Eltern, meiner Schwiegereltern, der Nachbarn und viele mehr. Aber aktuelle Nummern? Beispielsweise die Handy-Nummer meines Sohnes, meiner Frau oder meines Kollegen Wolfgang?

Hier muss ich komplett passen. Zum Glück muss ich mir die alle gar nicht mehr merken, schließlich haben meine Telefone seit Jahren ein integriertes Telefonbuch, in dem ich die Rufnummern ablegen und ihnen einen Namen zuweisen kann. Das hat dann den großen Vorteil, dass, wenn das Telefon klingelt, in der Anzeige sofort der Name des Anrufenden erscheint.

Nun ja, ab und zu sorgt dieser Komfort auch für etwas Verwirrung: 

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+++++++++ Vorwort der Ausgabe 1 +++++++++

Liebe Leserin, lieber Leser,


etwas Liebgewonnenes aufgeben? Freiwillig? Auf keinen Fall, schließlich bedeutet ein Abschied loslassen von Vertrautem, ein Weg ins Ungewisse. Und so ganz nebenbei sorgt ein Abschied auch für Aufwand, man muss sich mit Neuem beschäftigen und sich eventuell mühsam in Neues einarbeiten.

Kein Wunder also, wenn wir per se erst einmal alles um uns herum so lassen möchten, wie es schon immer war. Vielleicht nicht ganz alles, denn das neue TV-Gerät ist schon klasse, der neue Staubsauger arbeitet deutlich effizienter, und die Vorfreude auf den im nächsten Sommer neu zu gestaltenden Garten ist auch schon groß.

Und natürlich freuen wir uns über neue Bekannte, die wir auf dem letzten Ausflug kennengelernt haben und die den eigenen Freundeskreis bereichern. Die Grenze zwischen Skepsis und Freude scheint bei näherer Betrachtung also eher fließend als starr zu sein.

Warum ich das Thema hier anschneide? 

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